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Blutzuckerspiegel – welche Werte gibt es?

Blutzuckerspiegel  – welche Werte sind wichtig?

Der Blutzuckerspiegel spielt eine große Rolle, wenn es um deine Gesundheit geht. Er gibt dir Auskunft über die Höhe des Glukoseanteils in deinem Blut. Die Glukose muss aus deinem Blut in die körereigenen Zellen transportiert werden, damit sämtliche Organe und auch dein Gehirn mit Sauerstoff und Energie versorgt werden. Nur so bleibst du fit und leistungsfähig. Wenn du den Verdacht hast, dass diese Werte erhöht sein könnten, dann ist unbedingt eine ärztliche Kontrolluntersuchung zu empfehlen. Es gibt hier verschiedene Richtwerte, die dir anzeigen, ob gegebenenfalls eine Behandlung erforderlich sein könnte.

Arteriosklerose

 

Diese Werte sind wichtig für deinen Blutzuckerspiegel

Der Blutzucker kann in zwei verschiedenen Werten bestimmt werden. Es gibt hier die Maßeinheit Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l). Das sind die Werte, die du gegebenenfalls auch selber mit einem Blutzuckermessgerät zuhause ermitteln kannst. Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, um den Blutzuckerspiegel möglichst genau zu ermitteln. Zusätzlich zu den Kurzzeitmessungen kann der Langzeitblutzucker bestimmt werden. Bei diesem Wert, der als HbA1c bezeichnet wird, kann dein Blutzuckerspiegel als Durchschnittswert der letzten 8-12 Wochen ermittelt werden.

 

Wie hoch sollte der Blutzuckerspiegel normalerweise sein?

BlutdruckmesserDer normale Blutzuckerspiegel sollte, wenn er nüchtern, vor der Einnahme einer Mahlzeit gemessen wird, unter 100 mg/dl liegen. Nüchtern bedeutet in diesem Fall. dass mindestens 8 Stunden lang nichts gegessen wurde. Wird dieser Wert nach der Mahlzeit ermittelt, dann sollte er 140 mg/dl nicht überschreiten. Für die Angabe in Millimol pro Liter gelten entsprechend die Werte 5,6 mmol/l in nüchternem Zustand und 7,8 mmol/l nach der Einnahme einer Mahlzeit. Einen zu hohen Blutzuckerspiegel bezeichnet man als Hyperglykämie.

Der Langzeitlbutzuckerwert HbA1c wird in der Maßeinheit mmol/mol oder Prozent angegeben. Der normale Richtwert für einen gesunden Menschen liegt bei 30 mmol/mol, das entspricht einem Wert von ca. 5 Prozent.

 

Kann der Blutzuckerspiegel auch zu niedrig sein?

Auch ein zu niedriger Blutzuckerspiegel kann festgestellt werden. Wenn dein Blutzuckerwert weniger als 70 mg/dl oder 3,9 mmol/l beträgt, kann von einer Unterzuckerung gesprochen werden. Auch diese sollte vermieden werden. Es kann eventuell schnell zu Schwindelgefühlen und gegebenenfalls zur Bewusstlosigkeit führen. Bei einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel spricht man von einer Hypoglykämie.

 

Ab welchem Wert wird eine Diabetes festgestellt?

Wenn der Blutzuckerspiegel in nüchternem Zustand über dem normalen Wert liegt, beispielsweise bei 126mg/dl oder sich dem Wert 160 mg/dl (8,8 mmol/l) nähern, kann der Arzt von einer Diabetes-Erkrankung sprechen. Dann sollten sofort entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Wobei natürlich auch darauf geachtet werden muss, dass keine Unterzuckerung eintritt, du musst diese Maßnahmen unbedingt mit deinem Arzt besprechen und dich sehr sorgfältig an dessen Anweisungen halten. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Varianten der Erkrankung Diabetes mellitus.

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Welche Formen des Diabetes mellitus können auftreten?

Bei dieser Erkrankung unterscheidet die Medizin zwei Varianten, das sind der Typ 1 Diabetes mellitus und der Typ 2 Diabetes mellitus.

 

Der Typ 1 Diabetes mellitus

Diese Erkrankung wird häufig eher bei jüngeren Personen festgestellt. Dem Körper fehlt dabei das körpereigene Insulin, dass dafür sorgt, dass der Blutzucker von den Körperzellen aufgenommen werden kann. Es kann sein, dass die Erkrankung durch eine Virusinfektion in Verbindung mit einer entsprechenden erblichen Veranlagung hervorgerufen wird. Wenn der Typ 1 Diabetes mellitus festgestellt wird, sollte gegebenenfalls mit körperlicher Aktivität und einer Ernährungsumstellung dafür Sorge getragen werden, dass der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Natürlich können auch Medikamente zum Einsatz kommen, es muss eventuell Insulin gespritzt werden.

 

Der Typ 2 Diabetes mellitus

In diesem Fall können die Körperzellen das benötigte Insulin nicht richtig aufnehmen. In der Regel tritt diese Erkrankung erst ab dem 40. Lebensjahr auf. Falsche Ernährung, ein gravierender Mangel an Bewegung und eine ungesunde Ernährungsweise begünstigen das Auftreten dieser Krankheit. Der Blutzuckerspiegel steigt an und das kann schwere gesundheitliche Nachteile mit sich bringen. Auch hier ist eine Ernährungsumstellung in Verbindung mit einer Gewichtsreduktion sehr wichtig. Des Weiteren wird der Arzt eine entsprechende medikamentöse Behandlung einleiten.

 

Der Typ 3 Diabetes mellitus

Es gibt noch eine weitere Variante, den Typ 3 Diabetes mellitus. Dieser kann beispielsweise hervorgerufen werden durch Medikamente, Infektionen oder auch durch eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.

 

Welche Symptome gibt es, wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt?

systolischer WertEin Anstieg der Werte deines Blutzuckers kann sich dadurch zeigen, dass du häufig müde und antriebslos bist. Es kann sich ein häufiger Juckreiz deiner Haut einstellen, auch ein ständiges Durstgefühl kann auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel hinweisen. Hautprobleme, zum Beispiel schlecht heilende Wunden oder auch Sehstörungen könnten ihre Ursache in einem überhöhten Blutzuckerspiegel haben.

 

Was sind die Folgen, wenn der Blutzuckerspiegel überhöht ist?

Ein überhöhter Blutzuckerspiegel kann schwere körperliche Schäden nach sich ziehen. Auf lange Sicht hin gesehen, werden die Gefäße durch den überhöhten Blutzucker geschädigt. Es kann zu einer Nierenschwäche kommen, unter anderem kann auch ein Schlaganfall auftreten. Schwere Sehstörungen bis hin zum Verlust deiner Sehkraft könnten durch einen zu hohen Blutzuckerspiegel hervorgerufen werden.

 

Regelmäßige Kontrolle ist wichtig

Da man die Symptome für Diabetes mellitus leicht übersehen kann und damit ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel vielleicht gar nicht festgestellt wird ist es wichtig, regelmäßige Gesundheitschecks beim Arzt durchführen zu lassen. Auf diese Weise kann rechtzeitig ein entsprechende Diagnose gestellt werden und die erforderlichen Therapiemaßnahmen können durchgeführt werden. Auch dann, wenn der überhöhte Blutzuckerspiegel festgestellt wird, sollte eine häufige und engmaschige Kontrolle der Blutzuckerwerte erfolgen. Das kann zuhause mit einem eigenen Blutzuckermessgerät stattfinden. Diese sind inzwischen so handlich und praktikabel, dass die Handhabung sehr unkompliziert und einfach möglich ist. Auch auf Reisen kann der Blutzuckerspiegel überprüft werden. Es kann mittlerweile sogar auf den kleinen Piekser in den Finger verzichtet werden – hier gibt es mittlerweile moderne Blutzuckermessgeräte. Damit beugst du einer Unterzuckerung wie auch einer Überzuckerung vor.

 

Körperliche Bewegung unterstützt die Therapie

Du kannst auch selber viel dazu beitragen, deinen Blutzuckerspiegel in vernünftige Bahnen zu lenken. Mit ausreichender körperlicher Bewegung und einer optimalen Ernährung unterstützt du die gegebenenfalls medikamentöse Therapie, die dein Arzt eingeleitet hat. Dazu können auch schon Spaziergänge an frischer Luft beitragen und wenn du dich entscheidest, statt eines Aufzuges häufiger die Treppe zu nehmen ist auch das schon sehr sinnvoll. Auch Radfahren kann dazu beitragen, dir genügend Bewegung zu verschaffen, um deiner Gesundheit förderlich zu sein.  Alle sportlichen Aktivitäten um deinen Blutzuckerspiegel zu senken, solltest du aber auf jeden Fall mit deinem Arzt besprechen.

 

 

 

 

 

 

 


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Kommentare


Salim Januar 5, 2017 um 10:00 am

Wow, sehr umfangreicher Artikel, alle Achtung! 😀

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